Denkmalgeschützte Immobilien

bieten Steuervorteile


Wer Geld anlegen will, ist auf dem Markt für denkmalgeschützte Immobilien am richtigen Platz. „Es gibt keine vorteilhaftere Anlage“, sagt Stefan Helmbrecht, der seit 1994 als erfahrener Experte auf dem Immobilienmarkt tätig ist. Stefan Helmbrecht: „Mit Baudenkmälern lässt sich nach den Paragrafen 7i und 10f des Einkommenssteuergesetzes die Steuerlast senken.“

Der Erwerb einer solchen Immobilie hat einen doppelten Effekt. Dazu erklärt Stefan Helmbrecht: „Kapitalanleger  können zunächst Anschaffungskosten für die Altbausubstanz steuerlich absetzen. Bei Baujahren bis 1924 sind dies 40 Jahre lang  2,5 Prozent und für Gebäude, die ab 1925 errichtet wurden, 50 Jahre lang zwei Prozent.

Attraktiv ist jedoch auch die Abschreibung der Modernisierungskosten. Stefan Helmbrecht: „Diese können bei Kapitalanlegern zu 100 Prozent auf zwölf Jahre verteilt abgeschrieben werden – acht Jahre mit neun Prozent und danach mit sieben Prozent. Bei Eigennutzern können 90 Prozent der Sanierungskosten auf zehn Jahre steuerlich geltend gemacht werden.“

Niedriger Kaufpreis und hoher Sanierungs- und Renovierungsaufwand  –  das macht eine denkmalgeschützte Wohnimmobilie steuerlich interessant. „Allerdings muss die Immobilie unbedingt vor der Sanierung erworben werden“, macht Stefan Helmbrecht aufmerksam.

Sollte die Immobilie jemals wieder verkauft werden, bietet sich ein weiterer  Vorteil: Alle Gewinne aus dem Verkauf einer Immobilie sind nach Ablauf von zehn Jahren steuerfrei. Dieser Vorteil existiert bei keiner anderen Kapitalanlage, denn dort muss auf den Gewinn immer die so genannte „Abgeltungssteuer“ gezahlt werden.